July 20, 2024

Bei einer Auseinandersetzung vor der Lugano Bar wurde Ende August ein Angestellter tödlich verletzt. Jetzt hat die Kantonspolizei den mutmasslichen Täter verhaftet.

Am 30. August verstarb an der Langstrasse ein Mann nach einer Messerattacke.Diverse Polizisten und Sanitäter standen im Einsatz, trotzdem konnte der Täter flüchten.Jetzt hat die Kapo Zürich einen Mann verhaftet.

Darum gehts

  • Vor über zwei Monaten wurde ein Mann an der Langstrasse mit einem Messer tödlich verletzt.

  • Jetzt hat die Polizei einen Verdächtigen verhaftet.

  • Das Todesopfer arbeitete in der Bar, vor der sich die Attacke ereignete.

Nachdem ein Angestellter der Lugano Bar an der Zürcher Langstrasse bei einer Messerattacke am 30. August tödlich verwundet wurde, hat die Kapo Zürich nun einen Tatverdächtigen gefasst. Die Verhaftung fand demnach am Sonntagmittag im Kreis 4 statt, heisst es seitens der Polizei.

Verdächtiger ohne Wohnsitz in der Schweiz

Der Gesuchte sei am Sonntagmittag durch eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich kontrolliert und anschliessend verhaftet worden. Beim Mann handelt es sich um einen 51-jährigen Mann mit ungarischer Staatsbürgerschaft, der keinen Wohnsitz in der Schweiz hat. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Tötung eröffnet, zudem stellte die Zürcher Staatsanwaltschaft einen Antrag auf U-Haft.

Er soll am 30. August vor der Lugano Bar einen Angestellten mit einem Messer schwer verletzt haben. Wie Judith Hödl von der Stadtpolizei Zürich sagt, sei der Mann noch vor Ort verstorben: «Trotz sofort eingeleiteten Reanimationsmassnahmen durch die Polizei und Schutz & Rettung Zürich verstarb er noch vor Ort.»

«Er arbeitete seit über zehn Jahren in der Lugano Bar»

Willi, ein Kollege des Opfers, der den Tod seines Kollegen bestätigt, sagt: «Er arbeitete schon über zehn Jahre in der Lugano Bar. Vor rund einem Monat hat er zu mir gesagt, dass man heutzutage eigentlich nur noch bewaffnet an die Langstrasse kann.» Es sei einfach zu kriminell geworden. Willi traue sich in der Nacht nicht mehr alleine auf die Zürcher Ausgangsmeile.

Auch ein News-Scout hat das Geschehen vor Ort beobachtet. «Ich habe aus dem Fenster geschaut und gesehen, dass der Bus schon eine Weile dort steht. Dann bin ich nach draussen gegangen, um nachzuschauen, was passiert ist. Die Sanität und die Polizei waren da bereits vor Ort.» Es habe sich eine Menschentraube beim Vorfall gebildet, Leute hätten die Szene beobachtet, so der News-Scout weiter. 

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