June 22, 2024

St. Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden planen einen massiven Ausbau des Nachtnetzes ab Dezember 2024.
1

Unter anderem in den Regionen St. Gallen-Bodensee, Rheintal und Appenzell Ausserrhoden sind gemäss einer Mitteilung mehr S-Bahn- und Busverbindungen geplant. Ob die finanziellen Mittel für den Ausbau bereitgestellt werden können, zeigt sich im Sommer.

Zwischen 0.30 und 3.30 Uhr ist in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag ein verbessertes Nachtnetzangebot geplant, wie die Kantone St. Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden am Freitag in einer gemeinsamen Mitteilung schrieben. Ortschaften mit mehr als 1000 Einwohnern sollen in dieser Zeit stündliche Verbindungen erhalten.

Mehr Nacht-S-Bahnen zwischen Winterthur und St.Gallen

Zwischen Winterthur und St.Gallen sind zwei Nacht-S-Bahnen pro Stunde vorgesehen. In Winterthur bestünden ab Dezember halbstündlich Anschlüsse von und nach Zürich.

Zwischen Winterthur und Wil bedient eine S-Bahn in der Nacht künftig stündlich alle Stationen und eine beschleunigte S-Bahn soll gemäss den Plänen stündlich ohne Zwischenhalt verkehren.

Ab St. Gallen fährt die beschleunigte Nacht-S-Bahn stündlich weiter bis nach Heerbrugg, heisst es in der Mitteilung weiter. Gegenüber heute verkürze sich die Reisezeit zwischen Zürich und St. Gallen um eine Viertelstunde.

Neue Nacht-S-Bahn zwischen St. Gallen, Herisau und Lichtensteig

Zwischen St. Gallen, Herisau und Lichtensteig werde eine neue Nacht-S-Bahn eingeführt. Schachen, Degersheim, Mogelsberg und Brunnern werden neu erschlossen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Durch neue Nachtbusse werden unter anderem die Ortschaften Gähwil, Niederwil, Niederbüren, Zihlschlacht, Waldstatt oder Urnäsch an das Nachtnetz angeschlossen.

In der Stt St.Gallen soll die Rorschacher Strasse und die Langgasse zukünftig im Halbstundentakt bedient werden. Zwischen Heerbrugg Diepoldsau Hohenems A entsteht zudem eine neue grenzüberschreitende Verbindung zum Nachtnetz in Vorarlberg.

Die Nachtangebote müssen einen Kostendeckungsgr von mindestens 20 Prozent aufweisen schrieben die drei Kantone weiter.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *