May 28, 2024

Vor dem Zürcher Hauptbahnhof kam es am Freitagabend zu einem Unfall. Polizei und Rettungskräfte waren mit diversen Fahrzeugen vor Ort im Einsatz.

Benedikt HollensteinSamira Kunz (vor Ort)Mikko Stamm (vor Ort)

Darum gehts

  • Am Hauptbahnhof Zürich kam es zu einem schweren Tram-Unfall.

  • Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt, der Verkehr staute sich bis zum Löwenplatz.

  • Polizei und Feuerwehr waren mit einem Grossaufgebot vor Ort.

  • Ein zweiter Tramunfall mit einem Velofahrer ereignete sich fast zeitgleich.

Am Zürcher Hauptbahnhof ist es am Freitagabend um etwa 19 Uhr zu einem Unfall mit einem Tram gekommen, wie Bilder eines News-Scouts zeigen. Involviert ist ein Tram der Linie 7 nach Wollishofen. Nebst diversen Polizeiautos sind auch mehrere Fahrzeuge der Rettungssanität vor Ort, zudem wurde als Sichtschutz ein Zelt aufgestellt.

Tram wurde für Bergung angehoben

Wie die Stadtpolizei Zürich schreibt, sei um etwa 18.30 Uhr ein Fussgänger aus noch ungeklärten Gründen unter das fahrende 7er-Tram geraten, dass vom Central in Richtung Bahnhofplatz unterwegs war. Zur Bergung musste das Fahrzeug angehoben werden.

Die Verletzungen waren jedoch so schwer, dass für ihn jede Hilfe zu spät kam und er noch auf der Unfallstelle verstarb, heisst es in der Mitteilung. Auch die forensische Abteilung des Unispitals Zürich war an der Unfallstelle.

Verkehr staut sich

Durch den Unfall ist der Verkehr in der Stadt Zürich derzeit gestört. Die Autos stauen sich bis zum Milchbuck. Zudem sei der Weg vom Central zum Hauptbahnhof durch die Polizeiabsperrungen derzeit nicht möglich, weil der Bereich um den Bahnhof grossräumig abgesperrt ist, wie die 20-Minuten-Reporterin vor Ort berichtet.

Unfall schockiert und bewegt Passanten

«Wir waren gerade auf dem Heimweg. Als wir das Zelt gesehen haben, dachten wir schon, dass da jemand gestorben ist. Es ist krass, wie schnell ein Leben enden kann», sagt Luka (16). Auch seinem Kollegen Rilon (15) geht es ähnlich: «Als ich gesehen habe, dass die ganze Brücke und auch hier um den Bahnhofplatz herum alles abgesperrt ist, habe ich ein ängstliches Gefühl bekommen. Jetzt hier zu stehen und das weisse Zelt zu sehen und zu wissen, dass jemand tot ist, das ist heftig. Ich denke, das schockiert ganz Zürich und macht uns alle traurig.»

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