July 20, 2024

Betrug mit Motorfahrzeugkontrollen: Die Polizei verhaftete in mehreren Kantonen rund ein Dutzend Personen und führte diverse Hausdurchsuchungen durch.

 Den Beschuldigten wird vorgeworfen, ältere Motorfahrzeuge in teilweise mangelhaftem Zustand nur zum Schein geprüft zu haben.Dies, um sie in verschiedenen Kantonen weiter einzulösen oder als angeblich vorgeführte Fahrzeuge zu verkaufen. Die Polizei verhaftete am Dienstag und Mittwoch in diesem Zusammenhang rund ein Dutzend Personen.

Darum gehts

  • Die Polizei verhaftete im Zusammenhang mit einem Betrugsfall mehrere Personen.

  • Die Beschuldigten sollen Autos nur zum Schein geprüft haben, um sie weiter einzulösen oder als angeblich vorgeführte Fahrzeuge zu verkaufen.

Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich und die Kantonspolizei Zürich führen in Zusammenarbeit mit den Kantonspolizeien von Solothurn, Bern und Aargau ein umfangreiches Verfahren im Zusammenhang mit deliktischem Verhalten bei Motofahrzeugkontrollen (MFK).

Im Verdacht stehen insgesamt knapp 30 Beschuldigte, darunter eine Frau, aus der Schweiz, Syrien, Irak, Pakistan, Sri Lanka, Türkei und der Slowakei im Alter von 28 bis 61 Jahren. Unter den Beschuldigten sind ein Fahrzeugexperte, mehrere Autohändler sowie mehrere private Fahrzeughalter. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, in mehreren Fällen zum Nachteil des TCS zahlreiche ältere Motorfahrzeuge in teilweise mangelhaftem Zustand nur zum Schein geprüft zu haben, um sie in verschiedenen Kantonen weiter einzulösen oder als angeblich vorgeführte Fahrzeuge zu verkaufen. Der TCS prüft im Auftrag des Kantons Bern Mitgliederfahrzeuge.

Mehrere Hausdurchsuchungen

Am Dienstag und Mittwoch (24./25. Oktober 2023) verhaftete die Kantonspolizei Zürich zusammen mit den jeweiligen Polizeien in den Kantonen Solothurn, Bern, Aargau und Zürich rund ein Dutzend Tatverdächtige an ihren jeweiligen Wohn- und Arbeitsorten und durchsuchte diese. Dabei machte sie diverse Sicherstellungen. Die Verhafteten wurden der Zürcher Staatsanwaltschaft zugeführt.

Die Verhafteten und die übrigen Beschuldigten stehen unter Verdacht, sich des Betrugs sowie Urkundenfälschungs- und Amtsdelikten schuldig gemacht zu haben. Es gilt die Unschuldsvermutung bis zu einem rechtskräftigen Verfahrensabschluss.

Da umfangreiche weitere Ermittlungen laufen, kann die Staatsanwaltschaft über den Inhalt dieser Medienmitteilung hinaus keine weiteren Informationen erteilen.

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