February 25, 2024

Eine Leserin wollte ihre Luxushandtasche in einem Secondhandladen verkaufen. Doch dieser wurde ausgeraubt.

Daniel KrähenbühlMarino Walser

Darum gehts

  • In einem Secondhandladen für Designer-Taschen wurde Ende Dezember eingebrochen.

  • Eine hochpreisige Hermès-Tasche einer Leserin wurde ebenfalls gestohlen.

  • Laut einer Anwältin haftet das Verkaufsgeschäft bei Diebstahl.

  • Der Eigentümer des Ladens sagt, dass die Versicherung den Schaden übernimmt.

Eine Hermès-Kelly für 27’000 Franken, eine Chanel für 8500 Franken oder eine Celine für 4800 Franken: Im Laden Secondhandbags findet man originale Designer-Luxushandtaschen fürs grosse und noch grössere Budget. Das Geschäft verkauft Secondhandtaschen auch auf Kommission. Ab einem Wert von 1000 Franken beträgt die Kommission 30 Prozent. Auch eine Leserin wollte von diesem Angebot profitieren: Nach dem Verkauf ihrer Hermès-Tasche hätte sie über 10’000 Franken kassiert.

Hätte, denn: Im Dezember wurde der Laden an der Bellerivestrasse ausgeraubt. Zur Beute der Einbrecher gehört auch die Tasche des News-Scouts. «Ich stand total unter Schock, als ich davon erfahren habe», sagt die Frau. Mittlerweile hat sich der Schock der Frau aber in Wut gewandelt. Der Grund: «Als ich mich bei Secondhandbags erkundigt habe, teilten sie mir mit, dass sie nicht für den Schaden aufkommen werden. Mit anderen Worten: Meine Tasche ist weg und Geld bekomme ich dafür auch keins», nervt sie sich. «Dabei sagten sie mir im Laden noch, dass ich mir keine Sorgen um die Sicherheit der Tasche machen muss.»

Die Stadtpolizei Zürich bestätigt auf Anfrage, dass es am 29. Dezember zu einem Einbruch im Laden gekommen ist. «Am Vormittag ging bei der Stadtpolizei eine entsprechende Meldung ein», sagt Stapo-Sprecher Marc Surber. «Die Ermittlungen im Fall laufen.»

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