July 25, 2024

Der zweijährige Mops Eddy verschwand am Montag beim Sitter in Geroldswil, während seine Besitzer in Ägypten in den Ferien weilten. Nun wurde er wieder gefunden. 

Pia konnte ihren geliebten Eddy wieder in die Arme schliessen.Eddy entlief am Montag einer Aufsichtsperson in Geroldswil. Eine Mops-Community suchte tagelang nach ihm.

Darum gehts

  • Am Montag entlief Mops Eddy in Geroldswil ZH einer Aufsichtsperson.

  • Die Besitzer, Pia und Beat Langenbach, weilten in Ägypten in den Ferien.

  • Zahlreiche Personen aus der Mops-Community suchten den Hund tagelang.

  • Pia buchte am Mittwoch kurzerhand einen Flug zurück nach Zürich, um sich an der Suche zu beteiligen.

Pia und Beat Langenbach sind erleichtert: Ihr Mops Eddy ist wieder da. «Wir sind überglücklich, uns ist ein Stein vom Herzen gefallen», sagt Beat. Eddy entlief am Montag einer Aufsichtsperson in Geroldswil ZH, während Langenbachs in Ägypten in den Ferien weilten. «Wir sind verzweifelt. Eddy ist unser Ein und Alles. Einen Vorwurf machen wir aber niemandem», sagte Beat noch am Mittwoch. Zahlreiche Personen aus der Mops-Community suchten den Hund tagelang im Zürcher Unterland.

Auch Pia brach am Mittwoch kurzerhand die Ferien ab und reiste zurück nach Zürich, um sich an der Suche zu beteiligen. Der Effort hat sich gelohnt: «Eddy wurde am Freitag in einem Keller eines Hauses in Regensdorf ZH aufgefunden, Pia konnte ihn schon wieder in die Arme schliessen», sagt Beat. «Als wir die Nachricht erhielten, sind wir in Tränen ausgebrochen, es war ein wunderschönes Gefühl.» Eddy gehe es den Umständen entsprechend gut. «Er war verängstigt und hatte im Keller Schutz vor dem Regen gesucht, physisch machte er aber einen guten Eindruck.»

«Einige haben sogar Ferien genommen»

Dass der Hund auch im rund acht Kilometer entfernten Regensdorf gefunden wurde, sei dem Medienbericht von 20 Minuten und den zahlreichen Helferinnen und Helfern zu verdanken, sagt Beat. «20 Personen suchten Tag und Nacht nach Eddy, einige Leute aus der Mops-Community haben sogar Ferien genommen, um zu helfen.» Freunde, Familie und auch Fremde hätten alles stehen und liegen gelassen, um bei der Suche dabei zu sein. Und auch viele Anwohnerinnen und Anwohner hätten dank dem Medienbericht die Augen offen gehalten. «Dieser Zusammenhalt ist enorm, es ist ein unglaublich schönes Gefühl, dass so viele Personen mitgemacht haben», so Beat.

Er selbst und weitere Familienmitglieder fliegen am Freitag zurück nach Zürich. Anschliessend wolle man sich bei all den Helferinnen und Helfern erkenntlich zeigen, sagt Beat. «Wir wissen noch nicht, wie, aber eine Belohnung soll es sicher geben.» Eddy müsse sich jetzt aber zuerst mal erholen. «Der muss jetzt nach Hause, etwas essen und viel schlafen und dann ist er sicher bereit für neue Abenteuer.»

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