February 29, 2024

Erstmals hat sich Brian K. nach seiner Freilassung als freier Mann auf Tiktok gezeigt. Im Gespräch mit «Fettli»-Nadir hat er dem Publikum seine Geschichte erzählt.

Am 10. November wurde Brian aus der Haft entlassen, inzwischen hat er sich auf Social Media schon mehrfach an die Öffentlichkeit gewendet.Am Sonntagabend ging er jetzt auf Tiktok live. Dabei hat er Nadir, bekannt aus der «Osman»-Folge von «Fohler live», seine Geschichte erzählt.Brian gab dabei an, sein grösstes Ziel sei es jetzt, ein guter Kampfsportler zu werden.

Darum gehts

  • Brian K. kam am Freitag frei.

  • Am Sonntagabend war er in einem Livestream zu sehen.

  • Darin sagte er unter anderem, dass er «keine Probleme mehr» möchte.

Es sorgte für grosses Aufsehen, als er am letzten Freitag auf freien Fuss gesetzt wurde: Brian K. verbrachte die letzten 7,5 Jahre hinter Gittern. Seine neu gewonnene Freiheit hat der 28-Jährige inzwischen schon mehrmals dazu genutzt, sich auf Social Media zu Wort zu melden. So veröffentliche er bereits ein Rap-Video von sich. Am Sonntagabend hatte Brian jetzt einen Auftritt in einem Tiktok-Livestream, wie «Züri Today» berichtet.

Brian und «Fohrler live»-Nadir

Etwa 3500 Zuschauerinnen und Zuschauer waren um 21.20 Uhr zugeschaltet, als Brian begann, seine Geschichte zu erzählen. Dazu aufgefordert hatte ihn Nadir, der durch seine «Fettli»-Aussage in einer Ausgabe von «Fohrler live» im Jahr 2001 Bekanntheit erlangte.

Verfolgst du Brians Werdegang?

Ja, ich habe sogar den Livestream gesehen.Ja, aber nicht sehr intensiv.Nur vereinzelt.Nein, der interessiert mich überhaupt nicht.Ich möchte nur die Resultate sehen.

Brian präsentierte dem Tiktok-Publikum seinen Werdegang der letzten paar Jahre. Angefangen dabei, wie er durch einen Dok von SRF bekannt wurde, über die Gründe für seine Einzelhaft, die angeblichen Misshandlungen sowie seine eigenen Fehltritte. Kritik übte der 28-Jährige dabei einmal mehr an den «Machtspielen» von Justizbehörden und Politik, mit denen diese ihn zu brechen versucht hätten, schreibt «Züri Today». Er sei sich sicher, dass seine Integration nie das Ziel gewesen sei. So sieht sich Brian als Opfer, man habe ihn der Gesellschaft vorführen wollen.

«Will der beste Kämpfer der Welt sein»

Sein Ziel für die Zukunft sei es, der «beste Kämpfer der Welt» zu sein. Er wolle sich voll dem Sport widmen. «Ich will keine Probleme mehr, mit allen, die mich respektvoll behandeln», sagte Brian und betonte, seine teilweise aggressiven Aussagen seien nicht als Kampfansage zu verstehen.

Die Liveschaltung auf Tiktok endete dann nach etwa 25 Minuten ziemlich plötzlich, wobei Brian etwas genervt wirkte. Nadir hatte ihn während des Gesprächs oft unterbrochen. Zum Abschluss sprach Brian der Zürcher Bevölkerung seinen Dank aus – diese habe ihn seit seiner Freilassung gut aufgenommen. Er habe von vielen Personen Unterstützung zugesichert bekommen.  

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