April 24, 2024

Clown in der UkraineKrisenintervention mit roter Nase

«Etwas für mein Land tun»: Clown Anatoli Michaelis.

Wenn man Anatoli Michaelis fragt, was das Schönste am Clownsein ist, erzählt er von den Momenten nach dem Applaus. Wenn die Kinder von ihren Plätzen springen und auf ihn zurennen wie auf ein Familienmitglied. Die strahlenden Augen, das Lächeln. Wenn sie fragen: Anatoli, wann kommst du wieder? Ihn umarmen, als würde man sich schon ewig kennen. In Butscha bei Kiew wollte ihn ein Knabe nach dem Auftritt gar nicht mehr gehen lassen. «Er sagte, bleib doch einfach hier, wir können Tee trinken. Er wollte unbedingt mein T-Shirt haben, das fand er so toll, also habe ich es ausgezogen und ihm geschenkt.»