July 25, 2024

Im Rahmen des neuen Programms würden in keinem Fall mehr als 10 Prozent des Aktienkapitals durch UBS zurückgekauft.
UBS

Die UBS plant Aktienrückkäufe bis Anfang April 2026 von bis zu 2 Milliarden US-Dollar. Ein entsprechendes neues Aktienrückkaufprogramm soll lanciert werden, hiess es in einer Mitteilung der Grossbank vom Dienstag.

Auf Basis des Schlusskurses der Aktie und des USD/CHF-Wechselkurses vom vergangenen Mittwoch entsprechen die 2 Milliarden Dollar laut der Mitteilung rund 64,1 Millionen Namenaktien oder rund 1,85 Prozent des Aktienkapitals der UBS. Im Rahmen des neuen Programms würden in keinem Fall mehr als 10 Prozent des Aktienkapitals durch UBS zurückgekauft.

Die zu erwerbenden Namenaktien der UBS sollen über eine separate Handelslinie zurückgekauft und mittels Kapitalherabsetzung vernichtet werden. Der Entscheid hierzu werde an künftigen Generalversammlungen beantragt, hiess es. Bereits am (morgigen) Mittwoch werde eine separate Handelslinie an der SIX eröffnet, die voraussichtlich bis 2. April 2026 bestehen bleiben soll.

Im laufenden Jahr 2024 war die Rede von bis zu 1 Milliarde

Nach der Ankündigung der Übernahme der Credit Suisse hatte die UBS Aktienrückkäufe vorerst ausgesetzt. Anfang Februar 2024 hatte die Grossbank dann angekündigt, dass es im zweiten Halbjahr 2024 wieder mit Aktienrückkäufen losgehen soll. Im laufenden Jahr 2024 war die Rede von bis zu 1 Milliarde.

2026 sollen die Rückkäufe dann sogar schon wieder auf die ursprünglichen Niveaus von vor der CS-Übernahme zurückkommen, hatte es anlässlich der Vorlage der Jahreszahlen geheissen. 2022 gab die UBS über Aktienrückkäufe 5,6 Milliarden Dollar Kapital an ihre Aktionäre zurück.

Im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms 2022 hat die UBS vom 31. März 2022 bis zum 28. März 2024 insgesamt knapp 300 Millionen Namenaktien zum Anschaffungswert von 5,01 Milliarden Franken erworben, hiess es am Dienstag weiter. Dies entspricht 8,62 Prozent des Aktienkapitals der UBS.

Knapp 180 Millionen Aktien wurden für den CS-Kauf verwendet. Die Vernichtung der restlichen zurückgekauften rund 120 Millionen Aktien soll an der Generalversammlung im Jahr 2025 beschlossen werden.

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