May 29, 2024

Es besteht die Gefahr, dass sich das Feuer am Wochenende Texas, Oklahoma, Kansas und New Mexico weiter ausbreitet.

Die Waldbrände im US-Staat Texas haben nach Angaben von Gouverneur Greg Abbott bis zu 500 Gebäude zerstört. Die Flammen hätten alles vernichtet, was ihnen in den Weg geraten sei, sagte Abbott am Freitag in Borger. «Wenn man sich die Schäden ansieht, die hier entstanden sind, dann ist alles weg, völlig weg, nichts als Asche auf dem Boden», fügte er hinzu. Abbott lobte den heldenhaften und furchtlosen Einsatz der Feuerwehrleute und mahnte, am Wochenende gelte es, weiter wachsam zu sein.

Als besonders verheerend erwies sich das am Montag ausgebrochene Smokehouse-Creek-Feuer, das etwa 4400 Quadratkilometer Land verwüstet hat, eine Fläche etwa halb so gross wie die Insel Korsika. Übrig blieben verkohlte Landschaft, totes Vieh und ausgebrannte Häuser. In der schwer getroffenen Stadt Stinnett mit rund 1600 Einwohnern waren Strassenschilder geschmolzen und Fahrzeuge ausgeglüht.

Es gab zwei Tote. Eine Frau geriet mit ihrem Auto nach Angaben der Polizei in Rauch oder Feuer und wurde beim Aussteigen von den Flammen erfasst. Die Überreste einer zweiten Frau wurden in den Trümmern ihres Hauses gefunden.

Der Wetterdienst warnt in seiner Vorhersage für das Wochenende vor starken Winden, relativ niedriger Luftfeuchtigkeit und Trockenheit. Es bestehe erhebliche Gefahr, dass sich die Waldbrände in Teilen von Texas, Oklahoma, Kansas und New Mexico weiter ausbreiten. Präsident Joe Biden sagte, er habe die Bundesbehörden angewiesen, alles Mögliche zu tun, um die vom Feuer betroffenen Gemeinden zu unterstützen, einschliesslich der Entsendung von Feuerwehrleuten und Ausrüstung.

DPA/Simone Steiner

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