April 24, 2024

Hilfsgüter der UNO sollen per Luftbrücke an Haiti geliefert werden.

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Angesichts der zunehmend prekären humanitären Lage in Haiti haben die Vereinten Nationen eine Versorgung des Krisenstaats über eine «Luftbrücke» angekündigt. Das UN-Büro in Haiti arbeite daran, «eine Luftbrücke mit der Dominikanischen Republik einzurichten, um den Transport von Hilfsgütern und die Verlagerung von UN-Personal zu ermöglichen», erklärte die Vertretung am Mittwoch im Online-Dienst X. 

Im Karibikstaat Haiti eskaliert seit Wochen die Bandengewalt. Die Lage im Land hatte sich Ende Februar während einer Auslandsreise von Regierungschef Ariel Henry verschärft. Bewaffnete Banden im Land griffen Polizeistationen an und befreiten tausende Häftlinge aus Gefängnissen. Die Gangs forderten den Rücktritt des seit 2021 regierenden Henry, der eigentlich Anfang Februar aus dem Amt des Ministerpräsidenten hätte scheiden sollen. Anfang der Woche trat Henry schliesslich zurück.

Die Ermordung von Präsident Jovenel Moïse im Juli 2021 hatte den ohnehin von Kriminalität, politischer Instabilität und grosser Armut geprägten Karibikstaat in eine noch tiefere Krise gestürzt. Gangs kontrollieren inzwischen weite Teile des Landes, die Zahl der Morde hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. In Haiti hat es seit 2016 keine Wahlen mehr gegeben.

AFP/Simone Steiner

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