April 12, 2024

In Köln sorgt eine Raman-Beleuchtung für grossen Unmut. Auf Social Media häufen sich die Hass-Kommentare.
Raman

Das Wichtigste in Kürze

  • Raman hat begonnen.
  • Zu Feier wurde in Köln auf der Venloer Strasse eine Raman-Beleuchtung aufgehangen.
  • Vielen Menschen scheint das jedoch nicht zu passen.

In der Venloer Strasse in Köln wurde eine spezielle Beleuchtung für den muslimischen Fastenmonat Raman installiert. Diese Aktion, die als Symbol für gesellschaftliche Vielfalt gedacht war, hat jedoch sowohl positive als auch negative Reaktionen hervorgerufen.

Die Lichtinstallation wurde vom Kölner Verein «The Raman Project» organisiert und soll bis zum Ende des Ramans am 9. April leuchten. Auf ihrer Website erklärt der Verein: «Die spektakuläre Lichtinszenierung soll als Symbol der Vielfalt der Gesellschaft Bewusstsein und Teilhabe schaffen».

Trotz dieser positiven Absicht wurden im Internet viele böswillige Kommentare abgegeben, berichtet «focus online».


Köln
Köln
Im Raman herrscht nach Sonnenuntergang oft eine besondere Stimmung in den Städten, viele Menschen sind in Festtagslaune.

Auf Instagram finden sich unter einem Beitrag von «Express.de» über die Beleuchtung zahlreiche negative Kommentare wie «Armes Deutschland», «Wo sind wir falsch abgebogen?» oder «Ich fühle mich falsch im eigenen Land».

Trotzdem gibt es auch positive Stimmen zur Aktion. Einige Nutzer äussern sich mit Kommentaren wie: «Das freut mich sehr», «Wird ja endlich mal Zeit» und «Das sieht sehr schön aus. Wünsche allen ein schönes Raman».

Ein Nutzer bemerkt sogar: «Ich glaube, sowas gibt es nur in Köln … und ich liebe es!»

Die Stt Frankfurt hat ebenfalls eine Beleuchtung für den Raman installiert. Im Gegensatz zu Köln handelt es sich hier jedoch um eine städtische Aktion.

In Köln wurde die Beleuchtung von einer privaten Initiative organisiert.

Laut einer Sprecherin des Unternehmens Rheinenergie, das für die Strassenbeleuchtung in Köln zuständig ist, können private Initiativen solche Sonderbeleuchtungen anbringen. Eine Sprecherin der Stt Köln bestätigte jedoch, dass die Stt nicht an dem Projekt beteiligt war.

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