July 27, 2024

Der «Gender Intelligence Report» des Verbands vance & der Universität St. Gallen zeigt: Je höher die Führungsstufe in Firmen, desto kleiner der Frauenanteil.
In den Chefetagen sind Frauen selten anzutreffen. (Symbolbild)

Die Entscheide in Schweizer Unternehmen liegen weiterhin mehrheitlich in den Händen von Männern: Je höher die Führungsstufe, desto geringer der Frauenanteil. Zu diesem Schluss kommt der «Gender Intelligence Report» des Verbands vance und der Universität St. Gallen.

Obwohl Frauen in nicht-exekutiven Positionen fast gleich oft vertreten sind wie Männer, beträgt ihr Anteil im obersten Management nur gut ein Fünftel. Auf jeder Managementstufe nimmt die Ungleichheit zu.

So finden sich im untersten Management noch 37 Prozent an Frauen, im tiefen 29 Prozent und im mittleren Management noch 24 Prozent. Die Studienverantwortlichen erklären dies mit starren Normen der Gesellschaft.

Positive Entwicklung beobachtet

Trotzdem beobachten sie eine positive Entwicklung. So sei der Frauenanteil auf der obersten Stufe zwischen 2022 und 2023 um drei Prozentpunkte auf 22 Prozent gestiegen. Auch im tiefsten und mittleren Führungsbereich habe es Beförderungen und Neueinstellungen zugunsten von Frauen gegeben.

Der «Gender Intelligence Report» ist 2023 zum siebten Mal erschienen. Die Analyse basiert auf anonymisierten Daten von knapp 400’000 Mitarbeitenden in über 100 Unternehmen und Organisationen in der Schweiz.

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