April 24, 2024

Die Eltern der entführten Kinder.

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Mehr als 250 von Bewaffneten in Nigeria entführte Schüler sind nach Behördenangaben wieder frei. «Die entführten Schüler der Kuriga-Schule sind unverletzt freigelassen worden», erklärte der Gouverneur des nordwestlichen Bundesstaates Kaduna, Uba Sani, am Sonntag. Zu den Umständen der Freilassung äusserte sich der Gouverneur zunächst nicht.

Die mehr als 250 Kinder in dem Dorf Kuriga waren Anfang März bei dem Angriff Bewaffneter auf eine Schule verschleppt worden – dies war der grösste Angriff seit Jahren. Im Nordwesten Nigerias finden häufig Entführungen durch kriminelle Banden statt. Diese haben es meistens auf Schulen, Dörfer oder Schnellstrassen abgesehen, wo sie rasch eine grosse Anzahl Menschen in ihre Gewalt bringen und anschliessend Lösegeld für sie erpressen können.

Entführungen sind ein grosses Problem in Nigeria. Neben den Dschihadisten im Nordosten hat der bevölkerungsreichste Staat Afrikas mit kriminellen Banden im Nordwesten und Gewalt zwischen Gemeinden im Zentrum des Landes zu kämpfen. Präsident Bola Ahmed Tinubu war im vergangenen Jahr mit dem Versprechen gewählt worden, etwas gegen die schlechte Sicherheitslage in Nigeria zu tun. Kritikern zufolge hat sich seither jedoch nicht viel getan. 

Hunderte Schulkinder und Studierende waren in den vergangenen Jahren bei Massenentführungen verschleppt worden – auch in Kaduna. Nach Wochen oder Monaten in versteckten Waldlagern wurden fast alle nach Zahlung von Lösegeld freigelassen.

Massenentführung in Nigeria – Staat wird kein Lösegeld zahlenÜber 300 Kinder verschlepptMassenentführung in Nigeria – Staat wird kein Lösegeld zahlen

AFP/aeg

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