July 21, 2024

Am Donnerstagvormittag brannte ein Auto im Uetliberg-Tunnel komplett aus. Zwischenzeitlich wurde der Verkehr in beiden Röhren gesperrt. Verletzt wurde niemand.

Marino WalserJan Janssen

Darum gehts

  • Beide Röhren des Uetliberg-Tunnels waren zwischenzeitlich wegen eines Fahrzeugbrands und den Löscharbeiten gesperrt.

  • Der Lenker konnte zu Fuss aus dem Tunnel fliehen. Verletzt wurde niemand.

  • Die Kantonspolizei geht am Donnerstagnachmittag von einem technischen Defekt aus.

«Seit rund einer halben Stunde bildet sich ein Stau vor dem Uetlibergtunnel in Richtung Basel», sagt ein News-Scout um kurz nach 10 Uhr morgens. Auch in die Gegenrichtung gehe nichts mehr. «Beide Röhren sind gesperrt», so der News-Scout weiter.

Wenige Minuten zuvor bemerkte ein Autolenker im Uetlibergtunnel, wie der Motor seines Autos anfing zu rauchen. Der Lenker hielt sofort auf dem Pannenstreifen an und verliess sein Fahrzeug. Kurz darauf begann das Fahrzeug zu brennen, wie die Kantonspolizei Zürich am Donnerstagnachmittag mitteilt.

Das ausgebrannte Auto im Uetlibergtunnel.

Verkehr wegen des Brandes eingeschränkt.

Durch das Feuer entstand eine starke Rauchentwicklung, und der Uetlibergtunnel musste in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand von beiden Tunnelenden aus und konnte das Fahrzeug rasch löschen. Während etwas mehr als einer Stunde blieben beide Röhren gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

Ab zirka 11.30 Uhr konnte der Verkehr in der Röhre Richtung Chur beidseitig geführt werden. Nach den aufwendigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurden beide Tunnelröhren gegen 14.30 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben.

Keine verletzten Personen

Verletzt wurde durch den Fahrzeugbrand niemand. Der Lenker konnte den Tunnel zu Fuss verlassen. Das Auto hingegen wurde durch den Brand vollständig zerstört. An der Tunneleinrichtung entstand zudem ein Schaden von mehreren zehntausend Franken.

Die genaue Brandursache wird nun durch Spezialisten des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Zürich abgeklärt. Nach ersten Erkenntnissen steht ein technischer Defekt im Vordergrund.

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