July 25, 2024

Am Montag wurde der beim Heli-Unglück im Wallis verstorbenen Schweizer Bergführer beigesetzt. Hunderte Trauernde erwiesen am George die letzte Ehre.
Bergführer Wallis

Das Wichtigste in Kürze

  • Der beim Walliser-Heli-Unglück verstorbene Schweizer Bergführer heisst am George.
  • Der gebürtige US-Amerikaner war bekannt – zahlreiche Personen kamen an seine Beerdigung.
  • Seine Tochter und seine Ehefrau nahmen gemeinsam mit ihnen Abschied von am.

Vor einer Woche war ein Helikopter der Air-Glacier beim Heliskiing auf dem Gebirgslandeplatz des 3668 Meter hohen Petit Combin in den Nordhang abgerutscht. Bei dem Unglück starben drei Menschen: Der Pilot mit Schweizer Staatsbürgerschaft (34), der Schweizer Bergführer (45) und ein irischer Passagier (34). Drei weitere Personen wurden verletzt.

Beim verstorbenen Schweizer Bergführer handelt es sich laut Berichten um den bekannten Alpinist und Kletterer am George. Wie die «Daily Mail» berichtet, wurde der gebürtige US-Amerikaner am Montag in der Nähe von Verbier VS beigesetzt.


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Die Zeitung schreibt, dass seine Witwe, Caroline George, während ihrer Trauerrede weinte, während sie ihre zwölfjährige Tochter im Arm hielt. An der emotionalen Trauerfeier auf einer Waldlichtung, hätten Hunderte Trauernde teilgenommen.

«Ich kann mir ein Leben ohne dich nicht vorstellen»

Bei der Trauerrede enthüllte Caroline dass ihr nun verstorbener Ehemann nur einen Tag vor dem Unfall – bei einem Familienausflug auf der Piste – gesagt habe, dass dies sein letzter Tag sei, an dem er mit ihr skifahre. Er habe erwähnt, wie sehr er sich darauf freue, mit seiner Tochter in deren Ferien Mountainbike zu fahren.

«am, vor allem bist du Olivias Papa. Sie war dein ganzer Stolz. Alles, was du getan hast, war immer für sie. Sie stand für dich immer an erster Stelle.» Caroline George, die auch eine Schweizer Bergführerin ist, sagte, sie und ihr Mann hätten sich vor 18 Jahren beim Klettern in den USA kennengelernt.


Bergführer Schweiz Wallis
Bergführer Schweiz Wallis

Sie erzählte den Trauernden, wie sie damals versehentlich einen Eispickel fallen liess und ihren zukünftigen Ehemann nur knapp verfehlte. «Ein paar Monate später trafen wir uns zufällig in Kana und du hast gefragt: ‹Bist du das Mädchen, das den Eispickel auf mich fallen liess?›»

Drei Monate später habe er in Coloro einen Heiratsantrag gemacht. «Wir haben sofort geheiratet – das war vor 18 Jahren.» Sie sagte, dass ihr Ehemann ihr «Hoffnung und Zugehörigkeit» gegeben habe, als sie es so sehr gebraucht habe. «Ich kann mich nicht an ein Leben ohne dich erinnern – und ich kann mir niemals ein Leben ohne dich vorstellen.»

Überlebender von Heli-Unglück war auch an Trauerfeier

Unter den Anwesenden bei der Trauerfeier war auch der britische Skifahrer Edward Courage. Er ist einer der Überlebenden des Helikopter-Unglücks und rettete heldenhaft das Leben zweier anderer Briten, indem er sie aus dem abstürzenden Heli stiess. Courage habe im Rollstuhl sein Krankenhausbett verlassen, um dem Skiführer die letzte Ehre zu erweisen, schreibt «Daily Mail».

Der gebürtige Amerikaner am George betrieb zusammen mit einer Frau Caroline in Vollèges die Guiding-Company «Into the Mountains». Er galt als sehr angesehener und beliebter lokaler Bergführer.


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Er war laut einem Bericht auf «lacrux.com» weit über seine Wahlheimat unweit von Verbier hinaus bekannt. Seine Abenteuer führten den Abenteurer in die ganze Welt: Von den Big-Walls im Yosemite-Nationalpark (US), über Alaska, Argentinien, Indien oder Nepal bis an die Eiger Nordwand.

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