July 13, 2024

Die Swiss setzt Flüge von und nach Tel Aviv bis auf Weiteres aus. Ausserdem meidet die Airline die Lufträume von Iran, Irak und Israel.
Die Fluggesellschaft Swiss meidet vorerst An- und Abflüge nach und von Tel Aviv. (Archivbild)

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Swiss wird vorerst nicht mehr nach Israel oder von Tel Aviv in die Schweiz fliegen.
  • Ausserdem würden die Lufträume von Iran, Irak und Israel gemieden, heisst es.
  • Das Aussendepartement EDA rät nun generell von Reisen nach Israel ab.

Die Fluggesellschaft Swiss hat vorerst Flüge von und nach Tel Aviv ausgesetzt. Sie meidet zudem die Lufträume von Iran, Irak und Israel, wie die Fluggesellschaft am Sonntag mitteilte.

Hinsichtlich der aktuellen Entwicklung im Nahen Osten habe die Sicherheit der Besatzung und Passagiere oberste Priorität, hiess es in einer Medienmitteilung. Mit den sieben Mitarbeitenden in der israelischen Stt Tel Aviv sowie den Pilotinnen und Piloten in der Luft stehe die Fluggesellschaft in stetigem Kontakt.

Nach dem Angriff Irans auf Gebiete in Israel meide die Fluggesellschaft die Lufträume von Iran, Irak und Israel. Zwei Flüge aus Delhi und Singapur, hätten daher eine längere Flugroute vor sich. Beide Flüge würden am Sonntagmorgen in Wien zwischenlanden und auftanken.

Die Airline beschloss bereits am Freitagabend, den iranischen Flugraum zu meiden, wie sie am Samstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

Aussendepartement EDA rät nun generell von Reisen nach Israel ab

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat in der Nacht die Reisehinweise aktualisiert und rät neu generell von Reisen nach Israel ab. Die Situation im Land sei volatil und eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage sei nicht auszuschliessen, heisst es auf der Website des EDA.

Noch am Samstag hatte das EDA in Erinnerung gerufen, dass von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen nach Israel abgeraten werde, «Die Regierung von Israel hat am 13. 04. 2024 den Alarmzustand ausgerufen. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden», hiess es im Reisehinweis vom Samstagabend.

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