July 25, 2024

Sika startet mit einem Umsatzplus ins Geschäftsjahr 2024. Zu dem neuen Umsatzrekord trug ein hoher Akquisitionseffekt bei.
Das Chemieunternehmen Sika hat zwischen Januar und März 2024 deutlich mehr eingenommen als in der Vorjahresperiode. (Archivbild)

Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika ist dank einer Akquisition mit einem grossen Umsatzplus ins Geschäftsjahr 2024 gestartet. Auf der anderen Seite haben negative Währungseffekte und eine eher verhaltene Baukonjunktur die Innerschweizer gebremst.

Wie Sika am Dienstag mitteilte, stieg der Umsatz von Januar bis März 2024 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 13,8 Prozent auf 2,65 Milliarden Franken. Zum neuen Umsatzrekord im ersten Quartal habe ein hoher Akquisitionseffekt von 19,9 Prozent beigetragen.

Sika hatte vergangenen Mai den Mitbewerber MBCC gekauft. Mit dem früheren Bauchemie-Geschäft von BASF kam Sika zu einem zusätzlichen Jahresumsatz von 2,1 Milliarden Franken.

Weitere Erholung der Baubranche erwartet

Gleichzeitig schmälerten negative Währungseffekte die Verkäufe um 6,3 Prozent – in Lokalwährungen betrachtet wäre Sika also um 20,1 Prozent gewachsen. Organisch ist Sika damit noch um 0,2 Prozent gewachsen.

Damit sei es Sika erneut gelungen, in einem rückläufigen Gesamtmarkt organisch zu wachsen, betonte das Unternehmen. Für das gesamte Jahr gehe man weiterhin von einer Erholung der Baumärkte aus.

Für das laufende Gesamtjahr 2024 erwartet Sika weiterhin eine Umsatzsteigerung in Lokalwährungen von 6 bis 9 Prozent sowie eine überproportionale Steigerung des Betriebsgewinns EBITDA.

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