July 21, 2024

Der Böögg ist erstmals den Flammen entwischt. Noch dieses Jahr soll er aber verbrannt werden – bis dahin ist er in einem geheimen Lager eingeschlossen.
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Verbrennung des Bööggs soll noch dieses Jahr stattfinden.
  • Böögg-Bauer Lukas Meier hält die Schwägalp beim Säntis für einen geeigneten Ort.
  • Die Zeit bis dahin verbringt der Böögg an einem geheimen Ort in der Nähe von Zürich.

Der starke Wind am Sechseläutenmontag machte der Verbrennung des Bööggs einen Strich durch die Rechnung. Zum ersten Mal in der Geschichte ging der Böögg nicht in Flammen auf, sondern wurde unversehrt von seinem Scheiterhaufen heruntergeholt.

Für die vielen Schaulustigen sowie die Gebäude in der Nähe wäre der erwartete Funkenflug nämlich zu gefährlich gewesen.

Die Enttäuschung bei Zürcherinnen und Zürchern war gross – ebenso im Gastkanton Appenzell Ausserrhoden. Dort soll nun der zweite Anlauf, den Böögg anzuzünden, gewagt werden.


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Wann und wo genau, steht aber noch nicht fest. Es gibt derzeit nur Spekulationen: Zum Beispiel, dass der Böögg auf der Schwägalp am Fusse des Säntis verbrannt werden soll.

«Ich halte die Schwägalp für eine sehr gute Idee», sagt Böögg-Bauer Lukas Meier jetzt gegenüber der «NZZ». Denn dort findet jedes Jahr auch die Schwägalp-Schwinget mit mehr als 10’000 Besuchern statt.

«Der Ort vermag das zu stemmen, und die Leute dort wissen, wie das geht.» Schliesslich dürfe das Drumherum, der Verkehr oder die Verpflegung der Besucher, nicht unterschätzt werden.

«Wir hoffen einfach, dass der Böögg verbrannt werden kann», hält Meier fest. «Sonst fehlt ja die Wettervorhersage für den Sommer!» Das liege jetzt aber in den Händen der Ausserrhoder Regierung – «und die ist bekanntlich nicht immer so schnell».

Bis es so weit ist, befindet sich der Böögg an einem geheimen Ort. Nur so viel ist bekannt: «Er ist sicher in einem Lager in der Nähe von Zürich eingeschlossen», verrät Meier.

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