July 21, 2024

Februar 2022 in im Kreml: Putin (l.) und Macron trafen sich im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine.

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Zur Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Landung alliierter Truppen in der Normandie im Zweiten Weltkrieg Anfang Juni will Frankreich den russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht einladen. Russland soll jedoch eingeladen werden, einen Vertreter zu schicken. «Die Russische Föderation führt seit mehr als zwei Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, den Frankreich aufs Schärfste verurteilt», teilten die staatlichen Organisatoren des D-Day-Gedenkens in Paris am Mittwoch mit. «Angesichts dieser Umstände wird Präsident Putin nicht eingeladen, an den Gedenkfeiern zur Landung in der Normandie teilzunehmen.»

«Russland wird jedoch eingeladen werden, vertreten zu sein, damit die Bedeutung des Engagements und der Opfer des sowjetischen Volkes sowie sein Beitrag zum Sieg von 1945 gewürdigt werden», hiess es. Im Gegensatz zum Kreml betreibe Frankreich keine Politik des Geschichtsrevisionismus.

Die internationale Gedenkfeier mit Staatschefs aus aller Welt wird am 6. Juni an der Küste in der Normandie organisiert. Vor zehn Jahren war Putin bei den Feierlichkeiten in Nordfrankreich dabei und traf dort unter anderem auf den damaligen US-Präsidenten Barack Obama.

Die grösste Invasion der Weltgeschichte: 5300 Schiffe und 11’000 Flugzeuge landeten in der Normandie. Von den Alliierten gesicherter Küstenabschnitt nach dem D-Day.

Der gewaltige Militäreinsatz vor fast 80 Jahren war der Auftakt zur Befreiung Frankreichs und Westeuropas von der Nazi-Herrschaft. Etwa 4100 Landungsboote mit mehr als 150’000 Soldaten machten sich im britischen Portsmouth auf den Weg nach Nordfrankreich.  Zur Streitmacht der Alliierten am sogenannten D-Day, dem 6. Juni 1944, gehörten vor allem US-Amerikaner, Briten, Kanadier, Polen und Franzosen. 

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DPA

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