July 13, 2024

Ein Helikopter rettete neun Überlebende, die sich an das umgedrehte Boot geklammert hatten: Das Schiffswrack südlich von El Hierro.

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Nach dem Kentern eines Boots mit Migranten etwa 100 Kilometer südlich der Kanareninsel El Hierro im Atlantik haben Rettungskräfte am Montag nach schätzungsweise 50 Vermissten gesucht. Der spanische Seenotrettungsdienst teilte mit, einer seiner Helikopter habe neun Überlebende aufgenommen, die sich am Montagmorgen an das umgedrehte Boot geklammert hätten. Ein Handelsschiff hatte zuvor einen Notruf abgesetzt.

Die staatliche Nachrichtenagentur Efe berichtete, nachdem sie nach El Hierro gebracht worden seien, hätten die Geretteten berichtet, dass das Holzboot vor neun Tagen mit etwa 60 Menschen an Bord in See gestochen sei. Am Samstag habe es dann Probleme gegeben.

Die Seenotrettung sah sich nicht in der Lage, zu sagen, wie viele Menschen sich an Bord des Boots befanden. Auch die Guardia Civil in Santa Cruz de Tenerife, der Hauptstadt der Kanareninsel Teneriffa, konnte keine näheren Angaben zu dem Unglück machen.

Efe berichtete, die Migranten stammten aus Ländern südlich der Sahara. Wo genau ihre Reise über das Meer begann, war unbekannt.

Zehntausende Menschen aus Ländern südlich der Sahara, die vor Armut, Konflikten und Instabilität in Westafrika fliehen, versuchen jedes Jahr, Spanien per Boot zu erreichen. Nach Angaben des Innenministeriums trafen zwischen dem 1. Januar und dem 15. April diesen Jahres 16’621 Migranten mit Booten in Spanien ein. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 11’681.

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